Der vollständige Leitfaden für Österreich & Deutschland – von Google Business bis AI Overviews

Zielmarkt: Österreich (AT) · Deutschland (DE) · DACH   |   Themen: Local SEO · AI SEO · SEM · Performance Marketing

Einleitung: Warum standortbasiertes SEO im DACH-Raum unverzichtbar ist

Die digitale Suche hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Ob Wiener Fleischhauer, Münchner Werbeagentur oder Grazer Onlineshop – wer im deutschsprachigen Raum gefunden werden will, muss lokale Suchintentionen verstehen, technische Grundlagen beherrschen und gleichzeitig den Einzug der Künstlichen Intelligenz in Suchmaschinen strategisch nutzen.

Österreich und Deutschland teilen zwar eine Sprache, aber nicht immer dieselbe Suchkultur. Regionale Eigenheiten, unterschiedliche Schreibweisen (“Straße” vs. “Strasse”, “Jänner” vs. “Januar”), das Suchvolumen bestimmter Dialektwörter sowie länderspezifische Plattformen machen eine differenzierte DACH-Strategie notwendig.

Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie:

  • Lokales SEO für österreichische und deutsche Städte und Regionen richtig aufsetzen
  • Google Business Profile, Schema Markup und technische On-Page-Faktoren optimal nutzen
  • KI-getriebene Suchveränderungen (AI Overviews, SGE, Perplexity) strategisch berücksichtigen
  • SEM-Kampagnen (Google Ads, Microsoft Advertising) effizient auf lokale Märkte zuschneiden
  • Messbare Ergebnisse durch Tracking, Analyse und kontinuierliche Optimierung erzielen

Teil 1: Grundlagen des lokalen SEO im DACH-Raum

1.1 Die Besonderheiten der deutschsprachigen Suche

Der deutschsprachige Suchmarkt wird klar von Google dominiert – mit einem Marktanteil von über 90 % in Österreich und Deutschland. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede im Nutzerverhalten:

Österreich vs. Deutschland: Sprachliche und kulturelle Feinheiten

Österreichische Nutzer verwenden häufig andere Begriffe als deutsche. Diese Unterschiede sind für Keyword-Strategien entscheidend:

Österreichisch (AT)Deutsch (DE)SEO-Implikation
JännerJanuarSeparate Keywords für saisonale Kampagnen nötig
ParadeiserTomateUnterschiedliche Google Ads Anzeigengruppen empfohlen
ErdapfelKartoffelLokale Landingpages mit AT-Begriffen erstellen
HaushaltsversicherungHausratversicherungHreflang-Tags für AT/DE-Seiten zwingend erforderlich
Handy-Reparatur WienSmartphone-Reparatur BerlinGetrennte lokale Keyword-Sets pro Land

1.2 Hreflang: Die technische Basis für DACH-Märkte

Wer sowohl österreichische als auch deutsche Nutzer ansprechen möchte, muss Google mittels hreflang-Tags klar signalisieren, welche Seite für welchen Markt gedacht ist. Ein häufiger Fehler: Viele Websites haben keine separaten AT- und DE-Versionen und verlieren so wertvolles lokales Ranking-Potenzial.

📌 PraxistippImplementieren Sie hreflang=”de-AT” für Österreich und hreflang=”de-DE” für Deutschland. Vergessen Sie nicht den x-default-Tag für Nutzer außerhalb des DACH-Raums. Tools wie Sistrix oder Ahrefs helfen beim Audit.

1.3 Google Business Profile: Das Herzstück des lokalen SEO

Ein vollständig ausgefülltes und aktiv gepflegtes Google Business Profile (GBP) ist der wichtigste Hebel für lokale Sichtbarkeit – in Österreich wie in Deutschland. Das GBP erscheint im Local Pack (die drei Einträge unter der Karte) und wird zunehmend in AI-generierten Antworten zitiert.

Checkliste für ein optimales Google Business Profile

  • Korrekter Unternehmensname, Adresse und Telefonnummer (NAP-Konsistenz!)
  • Präzise Kategorisierung: Hauptkategorie + relevante Unterkategorien wählen
  • Öffnungszeiten vollständig und aktuell – inklusive Feiertage (österreichische Feiertage weichen von deutschen ab!)
  • Mindestens 10 hochwertige Fotos: Außenaufnahme, Innenraum, Team, Produkte
  • Wöchentliche Google Posts mit lokalen Keywords und CTAs
  • Konsequentes Bewertungsmanagement: auf alle Rezensionen antworten
  • Produkte und Dienstleistungen vollständig hinterlegen
  • Q&A-Bereich mit häufigen Fragen vorausfüllen
Wichtig für Österreich: Tragen Sie österreichische Feiertage manuell ein – Google übernimmt diese nicht automatisch. Dazu zählen z.B. der Nationalfeiertag am 26. Oktober, Maria Empfängnis am 8. Dezember oder Allerheiligen am 1. November.

1.4 NAP-Konsistenz und lokale Citations

NAP steht für Name, Address, Phone Number – und diese Daten müssen über alle Verzeichnisse hinweg identisch sein. Inkonsistente Einträge verwirren Google und schwächen Ihr lokales Ranking.

Die wichtigsten lokalen Verzeichnisse für Österreich und Deutschland:

Österreich: herold.at, firmen.at, wko.at, meinestadt.at, goldenepages.at, austrian-business.at

Deutschland: gelbeseiten.de, das-telefonbuch.de, yelp.de, branchenbuch.de, cylex.de, meinestadt.de

DACH-übergreifend: Google Business, Apple Maps, Bing Places, Foursquare, Facebook, TripAdvisor

🔧 Tool-EmpfehlungUberall, Yext oder Moz Local helfen bei der zentralen Verwaltung und Aktualisierung von lokalen Citations über alle Plattformen hinweg – zeitsparend und fehlersicher.

Teil 2: On-Page-SEO mit lokalem Fokus

2.1 Lokale Keyword-Recherche: So finden Sie die richtigen Begriffe

Die Grundlage jeder lokalen SEO-Strategie ist eine solide Keyword-Recherche. Im DACH-Raum empfiehlt sich eine mehrsprachige und regionale Analyse.

Suchintentionen im lokalen Kontext

Nutzer, die lokal suchen, haben meist eine von drei Intentionen: Sie wollen etwas kaufen (“Elektroinstallateur Wien”), etwas wissen (“Öffnungszeiten Ikea Vösendorf”) oder irgendwo hingehen (“Coffeeshop in der Nähe”). Ihre Inhalte und Landingpages müssen diese Intentionen exakt bedienen.

Keyword-Formate für lokale Suche:

  • Stadt + Dienstleistung: “Steuerberater Graz”, “Zahnarzt Köln Mitte”
  • Stadtteil + Leistung: “SEO Agentur Wien Mariahilf”, “Friseur München Schwabing”
  • Bundesland + Branche: “Dachdecker Niederösterreich”, “Anwalt Bayern”
  • Near Me-Varianten: “Restaurant in meiner Nähe”, “Apotheke jetzt geöffnet”
  • Dialektale Varianten: “Heuriger Wien” (vs. “Weinschenke”), “Beisl Innsbruck”

2.2 Lokale Landingpages: Struktur und Inhalt

Für Unternehmen mit mehreren Standorten oder einem breiten regionalen Einzugsgebiet sind dedizierte lokale Landingpages unverzichtbar. Jede Seite sollte:

  • Den Ortsnamen prominent im Title-Tag, H1 und URL enthalten
  • Mindestens 500 Wörter einzigartigen, lokal relevanten Inhalt aufweisen
  • Eine eingebettete Google Maps-Karte und Anfahrtsbeschreibung enthalten
  • Lokale Testimonials oder Fallstudien aus der Region zeigen
  • Strukturierte Daten (LocalBusiness Schema) implementiert haben
  • Interne Links zu relevanten Stadtseiten oder Leistungsseiten führen
Vermeiden Sie “Duplicate Content” durch minimal unterschiedliche Stadtseiten. Jede Landingpage braucht genuinen Mehrwert – spezifische lokale Informationen, Ansprechpartner, regionale Referenzen.

2.3 Schema Markup für lokale Unternehmen

Strukturierte Daten nach Schema.org helfen Google, Ihr Unternehmen besser zu verstehen – und erhöhen die Chance auf Rich Snippets sowie Aufnahme in KI-generierte Antworten.

Die wichtigsten Schema-Typen für lokale Unternehmen:

  • LocalBusiness (oder spezifische Subtypen: Restaurant, MedicalBusiness, LegalService…)
  • PostalAddress mit korrektem addressCountry (“AT” oder “DE”)
  • OpeningHoursSpecification – inkl. Feiertage
  • AggregateRating für Sternebewertungen in den Suchergebnissen
  • FAQPage für häufig gestellte Fragen
  • BreadcrumbList für klare Seitenstruktur
✅ ValidierungTesten Sie Ihr Schema Markup mit dem Google Rich Results Test und dem Schema Markup Validator unter validator.schema.org – vor jedem Go-Live.

Teil 3: AI SEO – Optimierung für die KI-gesteuerte Suche

3.1 Was ist AI SEO und warum ist es jetzt entscheidend?

Seit der Einführung von Googles Search Generative Experience (SGE) und AI Overviews sowie dem Aufstieg von KI-Suchmaschinen wie Perplexity, Copilot und ChatGPT mit Websuche hat sich der Wettbewerb um Sichtbarkeit grundlegend verändert. KI-Systeme synthetisieren Informationen aus mehreren Quellen und präsentieren dem Nutzer eine direkte Antwort – ohne dass er eine Website besuchen muss.

Für SEO bedeutet das: Nicht mehr nur das Ranking in den klassischen Blue Links zählt, sondern ob Ihre Inhalte als vertrauenswürdige Quelle von KI-Systemen zitiert werden. Dieses neue Feld nennt sich AI SEO oder auch Answer Engine Optimization (AEO).

3.2 Wie KI-Suchmaschinen Inhalte auswählen

KI-Systeme bevorzugen Quellen, die bestimmte Qualitätssignale erfüllen. Diese orientieren sich stark an Googles EEAT-Framework (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness), gehen aber noch weiter:

Die 6 wichtigsten Faktoren für AI SEO:

  • Klar strukturierte, faktenbasierte Inhalte mit eindeutigen Antworten auf spezifische Fragen
  • Autorenschaft und Expertise: Sichtbare Experten, Autorenprofile, Qualifikationsnachweise
  • Aktualität: Regelmäßig aktualisierte Inhalte mit sichtbarem Publikations- und Aktualisierungsdatum
  • Semantische Tiefe: Themencluster statt einzelner Keyword-Seiten, interne Verlinkung
  • Strukturierte Daten: Schema Markup erhöht die Auffindbarkeit durch KI-Crawler
  • Zitiertheit: Backlinks von seriösen Domains, Erwähnungen in Fachmedien, Wikipedia-Einträge

3.3 Content-Strategien für AI Overviews und Perplexity

Googles AI Overviews erscheinen vor allem bei informativen und beratungsorientierten Suchanfragen. Um dort zitiert zu werden, müssen Ihre Inhalte als besonders glaubwürdig und vollständig eingestuft werden.

Konkrete Maßnahmen:

  • FAQ-Sektionen mit klaren Frage-Antwort-Paaren auf jeder wichtigen Seite einbauen
  • “Definitive Guides” zu Kernthemen erstellen: umfassend, aktuell, strukturiert
  • Eigene Forschung, Studien oder Datenerhebungen veröffentlichen – originale Daten werden häufig zitiert
  • TL;DR-Zusammenfassungen am Beginn langer Artikel platzieren
  • Klare Statements formulieren: KI-Systeme bevorzugen eindeutige, nicht ambivalente Aussagen
  • Structured Data für Artikel, How-To und FAQ konsequent implementieren
KI-Suchmaschinen wie Perplexity crawlen das Web ähnlich wie Google, bevorzugen aber Quellen mit hoher Domainautorität und nachweisbarer Expertise. Ein starkes Backlink-Profil ist auch im KI-Zeitalter grundlegend.

3.4 Generative Engine Optimization (GEO): Der neue Frontier

Generative Engine Optimization (GEO) ist die strategische Weiterentwicklung von AEO und zielt darauf ab, nicht nur in Suchergebnissen zu erscheinen, sondern aktiv in den Trainingsdaten und Wissensbasen von KI-Modellen präsent zu sein. Für den DACH-Markt bedeutet das:

  • Wikipedia-Einträge für Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte anstreben und aktuell halten
  • Fachbeiträge in renommierten deutschsprachigen Publikationen platzieren (Wirtschaftsblatt AT, Handelsblatt DE)
  • Gastbeiträge und Interviews in Branchenmagazinen mit hoher Autorität
  • Podcast-Auftritte mit Transkripten (KI-Systeme können Audio nicht direkt verarbeiten)
  • Studien und Whitepaper auf der eigenen Domain hosten und aktiv promoten
KI-Tool-TippNutzen Sie Tools wie ChatGPT oder Claude selbst, um zu testen, ob und wie Ihr Unternehmen in KI-Antworten erscheint. Stellen Sie spezifische Fragen zu Ihrer Branche und Region – und analysieren Sie, welche Quellen zitiert werden.

3.5 Voice Search und konversationelle Suche im DACH-Kontext

Sprachsuche gewinnt auch im deutschsprachigen Raum an Bedeutung – insbesondere über Google Assistant, Siri und Amazon Alexa. Voice-Suchanfragen sind länger, konversationeller und häufig lokal ausgerichtet. Optimieren Sie dafür durch:

  • Natürlichsprachliche Long-Tail-Keywords (“Wo kann ich in Wien am Sonntag einen guten Brunch machen?”)
  • Featured Snippet Optimierung: Prägnante, direkte Antworten in 40-60 Wörtern
  • Lokal-relevante FAQ-Seiten mit dialektalen Formulierungen
  • Schnelle Ladezeiten (unter 2 Sekunden) und Mobile-First-Optimierung

Teil 4: SEM – Lokales Search Engine Marketing für AT & DE

4.1 Google Ads mit geografischem Targeting

Bezahlte Suchanzeigen sind im lokalen Marketing ein unverzichtbares Werkzeug – besonders zur schnellen Sichtbarkeit in neuen Märkten oder bei saisonalen Aktionen. Die geografische Aussteuerung ist dabei der entscheidende Hebel.

Geografisches Targeting – Best Practices:

  • Getrennte Kampagnen für Österreich und Deutschland: Unterschiedliche Keywords, Anzeigentexte, Gebote
  • Radius-Targeting für lokale Dienstleister: 5–30 km um den Unternehmensstandort
  • Bundesland- oder Bezirks-Targeting für regionale Kampagnen
  • Location Extensions (Standorterweiterungen): Adresse, Telefonnummer und Karte direkt in der Anzeige
  • Call Extensions für mobile Nutzer: direkte Anrufe aus der Suche
  • Bid Adjustments nach Standort: Höhere Gebote für Kernregionen, niedrigere für Randgebiete

4.2 Local Services Ads (LSAs) – Google Garantie für Dienstleister

Local Services Ads erscheinen ganz oben in den Suchergebnissen – noch vor klassischen Google Ads und dem Local Pack. Sie sind besonders effektiv für Handwerker, Rechtsanwälte, Ärzte, Reinigungsunternehmen und ähnliche Dienstleister.

Der Vorteil: Google überprüft und garantiert die Unternehmen, was das Vertrauen der Nutzer erheblich steigert. In Deutschland sind LSAs bereits weit verbreitet; in Österreich wird die Verfügbarkeit schrittweise ausgebaut.

💡 Tipp für ÖsterreichDa Local Services Ads in Österreich noch nicht für alle Branchen verfügbar sind, sollten Sie regelmäßig prüfen, ob Ihre Kategorie inzwischen unterstützt wird. Eine frühe Aktivierung sichert Ihnen einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.

4.3 Performance Max Kampagnen für lokale Unternehmen

Performance Max (PMax) ist Googles KI-gesteuertes Kampagnenformat, das automatisch über alle Google-Kanäle (Search, Display, YouTube, Gmail, Maps, Discover) ausspielt. Für lokale Unternehmen bietet PMax besonders im Zusammenspiel mit Google Maps erhebliches Potenzial.

PMax richtig einsetzen:

  • Standort-Assets (früher Location Extensions) vollständig hinterlegen
  • Hochwertige lokale Bilder und Videos als Asset-Gruppe bereitstellen
  • Geografische Einschränkungen klar definieren – PMax neigt zur Ausweitung des Targetings
  • Konversionsziele klar festlegen: Anrufe, Ladenbesuche oder Online-Transaktionen
  • Budget-Allokation zwischen PMax und manuellen Search-Kampagnen sorgfältig planen

4.4 Microsoft Advertising (Bing Ads) im DACH-Raum

Microsoft Advertising wird oft unterschätzt – insbesondere in Deutschland, wo Bing einen Marktanteil von rund 5–8 % hält. Das mag gering klingen, bedeutet aber: Millionen von Suchanfragen pro Monat, oft von einer kaufkräftigeren, älteren Zielgruppe.

Zudem ist Microsoft Advertising die Grundlage für Anzeigen auf dem KI-Suchassistenten Copilot (ehemals Bing Chat) – einem der wichtigsten neuen KI-Suchkanäle. Wer hier früh präsent ist, sichert sich strategische Vorteile.

4.5 Anzeigentexte für deutschsprachige Nutzer

Kulturelle Unterschiede wirken sich direkt auf die Conversion Rate von Anzeigen aus. Deutsche und österreichische Nutzer reagieren auf bestimmte sprachliche und psychologische Trigger anders als englischsprachige Märkte.

Was im DACH-Raum funktioniert:

  • Direkte, klare Sprache ohne übertriebenes Marketing-Vokabular
  • Konkrete Zahlen und Fakten: “Seit 1995”, “Über 2.000 Kunden in Wien”
  • Vertrauenssignale: Zertifikate, Awards, TÜV-Siegel, Kundenbewertungen
  • Lokale Bezüge: “Ihr Elektriker in Wien-Favoriten”, “Für München und Umgebung”
  • Dringlichkeit mit Substanz: “Kostenlose Erstberatung – Jetzt Termin vereinbaren”
  • Österreich-spezifisch: ÖAMTC-Empfehlung, WKO-Mitgliedschaft als Vertrauenssignal

Teil 5: Tracking, Analyse und kontinuierliche Optimierung

5.1 Das lokale SEO-Dashboard

Ohne sauberes Tracking ist jede SEO-Maßnahme ein Schuss ins Dunkle. Für lokale Unternehmen in Österreich und Deutschland empfehlen wir folgendes Basis-Setup:

Unverzichtbare Tools:

  • Google Search Console: Impressionen, Klicks, Rankings – gefiltert nach Land (AT/DE) und Region
  • Google Analytics 4: Lokale Conversion-Verfolgung, geografische Segmentierung, User Journey
  • Google Business Profile Insights: Aufrufe, Anruf-Klicks, Routenanfragen, Foto-Aufrufe
  • Sistrix oder Ahrefs: Sichtbarkeitsindex speziell für den DACH-Raum, Mitbewerber-Analyse
  • BrightLocal oder Whitespark: Lokales Ranking-Tracking und Citation Audits

5.2 KPIs für lokales SEO und SEM

Definieren Sie von Anfang an klare Erfolgskennzahlen. Die wichtigsten KPIs für lokale Sichtbarkeit und bezahlte Suche:

SEO-KPIs:

  • Lokales Ranking für Ziel-Keywords (Top 3 im Local Pack, Top 10 in organischer Suche)
  • Organischer Traffic aus Zielregion (Wien, Graz, Berlin, München…)
  • Conversion Rate für lokale Landingpages (Anrufe, Formularanfragen, Routenplanung)
  • Google Business Profile: monatliche Aufrufe, Anrufquote, Klickrate
SEM-KPIs:
  • ROAS (Return on Ad Spend) – getrennt nach AT und DE
  • Cost per Lead (CPL) nach Region und Kampagne
  • Quality Score der Keywords – unter 7/10 erfordert Optimierungsbedarf
  • Impression Share: Wie oft erscheinen Sie im Vergleich zum Maximum?

Fazit: Die integrierte DACH-SEO-Strategie

Erfolgreiches standortbasiertes SEO im österreichischen und deutschen Markt ist kein Einmalproject, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Zusammenfassung:

BereichTop-Priorität 2025
Lokales SEOGoogle Business Profile täglich pflegen, NAP-Konsistenz sichern, lokale Citations aufbauen
Technisches SEOHreflang für AT/DE, Schema Markup (LocalBusiness, FAQ), Core Web Vitals optimieren
Content-StrategieLokale Landingpages mit echtem Mehrwert, FAQ-Sektionen, regionale Testimonials
AI SEO / GEOStrukturierte, faktenbasierte Inhalte, EEAT stärken, Wikipedia & Fachmedien-Präsenz
SEMGetrennte Kampagnen AT/DE, Local Services Ads, Performance Max mit Standort-Assets
TrackingGA4 + Search Console + GBP Insights + Lokales Ranking-Tool als festes Dashboard

Die Unternehmen, die im DACH-SEO-Wettbewerb 2025 und darüber hinaus gewinnen werden, sind jene, die lokale Suchintentionen tief verstehen, technische Exzellenz mit echter Expertise verbinden und gleichzeitig die Chancen der KI-getriebenen Suchlandschaft proaktiv nutzen.

Starten Sie heute mit dem ersten Schritt: Prüfen Sie Ihr Google Business Profile auf Vollständigkeit, überprüfen Sie Ihre Hreflang-Implementierung – und testen Sie, wie Ihr Unternehmen in KI-Suchmaschinen wahrgenommen wird.

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